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Bombenalarm auf Münchner Flughafen!

Das Notebook eines Passagiers hatte auf dem Münchner Flughafen am Mittwoch Sprengstoffalarm ausgelöst. Daraufhin herrschte drei Stunden lang ein Ausnahmezustand am Flughafen. Das Sicherheitspersonal war alarmiert und mehr als hundert Abflüge wurden verschoben. Mittlerweile gehen die Polizeibeamten jedoch von einem Fehlalarm aus. Ein automatisches Sicherheitssystem hatte den Sprengstoffalarm ausgelöst, der noch unbekannte Besitzer des Laptops ist daraufhin ohne weitere Kontrollen in den Sicherheitsbereich entwischt.

Die Polizei spricht von einem Fehlalarm, da der Unbekannte nicht den Anschein machte zu flüchten sondern vielmehr versuchte in Eile sein Flugzeug zu erreichen. Dies sei auf den Bildern der Überwachungskameras sichtbar. Trotz der zahlreichen Videoaufnahmen die den Passagier zeigen, vermutlich einen reisenden Geschäftsmann, konnte der Mann noch nicht ausgeforscht werden. Zwar habe sich der Mann eilig von den Kontrollen entfernt, jedoch vermuten die Beamten dahinter kein Verbrechen.

Zahlreiche Maschinen wurden daraufhin aufgehalten, Passagiere mussten die startbereiten Flugzeuge verlassen und sich strengen Kontrollen unterziehen. Als Trostpflaster gab es für die wartenden Passagiere Essenspakete.

Zu derartigen Fehlalarmen kann es öfter kommen da das automatisierte Sprengstofferkennungssystem Staubpartikel von Oberflächen aufsaugt und chemisch analysiert. Oft sind dabei auch Substanzen enthalten, die sowohl in Sprengstoffen als auch in anderen Materialien vorkommen. Das der gesuchte Passagier allerdings so eilig geflohen ist, ist jedoch seltsam und gibt weiterhin Rätsel auf.